Biografie |
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Britta Rodenkirchen studierte nach einer landwirtschaftlichen Ausbildung drei Jahre Eurythmie in Alfter bei Bonn und absolvierte eine ebenfalls dreijährige Ausbildung in "New Dance" bei der Amerikanerin Keriac in Stuttgart und Freiburg. In diese Zeit fällt auch die intensive Beschäftigung mit der Malerei unter Anleitung von Thomas Egelkamp. Im tänzerischen Bereich gilt ihr besonderes Interesse der Improvisation im Zusammenspiel mit Künstlern aus anderen Bereichen: Musik, bildende Kunst, Wort und Schauspiel. Die Auftrittsorte sind dabei ebenso verschieden wie die Mitwirkende - vom Jazzfestival bis zum Museum, vom Bahnsteig bis zur Kirche... Das wache Miteinander- und Aufeinander-Eingehen der Künstler, das Einbeziehen des Raumes und der Stimmung fließen in die Improvisation mit ein und erzeugen eine kreativ-dichte Atmosphäre von Mehrschichtigkeit und Transparenz. Innerer Antrieb dabei ist die Suche nach der "reinen" Bewegung, Tanz als Möglichkeit der Hinwendung zum göttlichen Prinzip. In der Malerei entstehen meist großformatige Bilder in Öl bzw. Gouache auf Leinwand und Holz. Die grundlegende Thematik der meist abstrakten Werke ist dabei die Sichtbarmachung des Erlebens von Bewegung und Klang als unmittelbares inneres Bild. Seelisches Empfinden findet seinen Ausdruck in Rhythmus, Farbe und Form und will auch im Betrachter inneres Erleben wecken. Auch in den figürlichen Bildern steht im Mittelpunkt das Einfühlen in das Wesentliche, den innersten Kern des Dargestellten; die Entsprechung von äußerer Erscheinung und innerer Gestalt sowie die tiefe Verbundenheit aller Lebewesen untereinander und mit dem gemeinsamen göttlichen Ursprung.
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